Tanztherapie Astrid Kolter Marburg
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Über mich  


Astrid Kolter Marburg

    Der Tanz bewegt mich seit meinem fünften Lebensjahr in Form verschiedenster                     Tanzstile von Klassischem Ballett, Modern Dance, Jazztanz und Musicaltanz mit                     Gesang über Irish Dancing und Flamenco bis zu meiner persönlich größten                             Leidenschaft  dem Stepptanz.                                                                                                    Seit 1999 unterrichte und choreografiere ich Modern Dance, Jazztanz, Musicaltanz,               Stepptanz und Ballett in verschiedenen Institutionen.


   Das Studium der Psychologie habe ich 2009 mit dem Zusatzfach Friedens- und                   Konfliktforschung an der Philipps-Universität in Marburg abgeschlossen. Im Rahmen             meines Studiums absolvierte ich die Curricula „Klinische Psychologie und                               Psychotherapie“ sowie „Kinder- und Jugendpsychologie“. Die Erlaubnis zur Ausübung           der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie wurde mir ausgestellt. Während des           Studiums befasste ich mich vertiefend mit internationaler Forschung im Bereich der Menschenrechte.

 

Die Ausbildung zur Tanztherapeutin, die ich 2008 im Frankfurter Institut für Tanztherapie begonnen habe, ist in zwei Bausteine unterteilt. Die zweijährige Grundstufe besuchte ich in Frankfurt, die anschließende dreijährige Weiterbildung absolvierte ich unter der Leitung von Fe Reichelt und Erika Kletti-Ranacher in Berlin. Ich bin anerkannt nach den Richtlinien des Berufsverbandes der TanztherapeutInnen Deutschlands (BTD), der Qualitätsstandards sichert. Seit 2010 engagiere ich mich ehrenamtlich im BTD, aktuell bin ich zweite Vorsitzende des Verbandes. Die Sicherung von Qualität in der Therapie ist mir ein wichtiges Anliegen.

 

Berufliche Tätigkeiten: Nach dem Studium arbeitete ich bis 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt "Körpersprache von Tanz und Bewegung" am Fachbereich Psychologie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Das Projekt war interdisziplinär in Kooperation mit der Psychiatrischen Klinik in Heidelberg, Sektion Phänomenologische Psychopathologie und Psychotherapie sowie der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), Fakultät für Kulturwissenschaften, angewandte Linguistik gestaltet. Ziel des Projektes war es, Körpergedächtnis sowie die Zusammenhänge zwischen menschlicher Bewegung, Bedeutung und Sprache (Embodiment-Ansätze) zu untersuchen. In dieser Zeit verknüpfte sich zunehmend mein wissenschaftliches Studium mit meiner anwendungsorientierten Therapieausbildung.

Die Praxis für Tanztherapie ist ein Teil meiner aktuellen beruflichen Tätigkeit. Seit 2011 bin ich angestellte Psychologin und Tanztherapeutin in der Vitos Klinik, Kinder- und Jugendpsychiatrie in Herborn. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist mir vertraut und macht mir große Freude. Die Therapieangebote in der Praxis für Tanztherapie sind für alle Altersgruppen offen. Eine Preisliste finden Sie unter MEINE PRAXIS.

 

Privates: Ich bin am 03.12.1981 in Marburg geboren und verheiratet. Seit vielen Jahren verfolge ich aktiv und passiv die marburger Kommunalpolitik. Marburg ist meine Heimat, hier fühle ich mich verwurzelt und sehr wohl. Meine Praxis für Tanztherapie in den Räumen des Step In in Marburg eröffnen zu können, ist ein großes Glück für mich. Ich freue mich auf Ihren Besuch!


Dipl.-Psych. Astrid Kolter, Tanztherapeutin BTD®

 

Links:

BMBF-Projekt "Körpersprache von Tanz und Bewegung":

http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/projekte/bewegung/

Berufsverbandes der TanztherapeutInnen Deutschland:

http://www.btd-tanztherapie.de/

Step In - Ballett, Musical & Tanzakademie:

http://www.stepin-marburg.de/lehrkräfte/astrid/


Veröffentlichungen und Vorträge:

Kolter, A. (2008). Menschenrechte im internationalen Vergleich (USA, BRD) – Wissen, Wichtigkeit und Einsatzbereitschaft -.

     Diplomarbeit an der Philipps-Universität Marburg.

Kolter, A., Ladewig, S., Summa, M., Müller, C., Koch, S. C., & Fuchs, T. (2012). Body memory and the emergence of metaphor

     in movement and speech. An interdisciplinary case study. In S. C. Koch, T. Fuchs, M. Summa, & C. Müller (Eds.), Body

     Memory, Metaphor and Movement. Amsterdam: John Benjamins.

Koch, S.C., Kolter, A., Kunz, T. (2012). Indikationen und Kontraindikationen in der Tanz- und Bewegungstherapie. Eine induktive

     Bestandsaufnahme. Musik-, Tanz und Kunsttherapie, 23, pp. 87-105. Hogrefe Verlag.

Koch, S. C., Kunz, T., Kolter, A., Lykou, S., & Cruz, R. (2014). Effects of dance movement therapy and dance on health-related

     psychological outcomes. A meta-analysis. The Arts in Psychotherapy, 41, 46-64.

Kolter, A. (2016). Tanztherapeutische Diagnostik und Intervention in der kinder- und jugendpsychiatrischen Tätigkeit.

     Akademiker Verlag.

Koch, S. C., Kolter, A., Fuchs, T., Sattel, H., & Kelbel, J. (2017). (Dis-)Embodiment in Schizophrenia: Effects of Mirroring on

     Self-Experience, Empathy, and Wellbeing. In Karkou, V. et al. (Eds.). The Oxford Handbook of Dance and Wellbeing.

     Oxford University Press.

Koch, S. C., Kolter, A., Glawe, S., & Holt, D. (in prep). Now and Then, Good and Bad: Psychological dimensions of sagittal

     movement.

Panel Leibgedächtnis und Zeugenschaft (Kolter, A., Frohoff, S., Summa, M.). Interdisziplinäre Konferenz "Leibgedächtnis und

   Therapie" (Body Memory and Therapy), eine Begegnung  zwischen Phänomenologie und Therapie, Heidelberg, 2011.